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Diplom Studiengang Verfahrenstechnik




Die Verfahrenstechnik ist die Ingenieurdisziplin, die sich mit der Umwandlung von Stoffen beschäftigt.
Sie hat sich aus der interdisziplinären Zusammenarbeit von Ingenieurwissenschaften, Chemie, Physik, Mathematik und speziellen Fachgebieten wie z.B. der Biologie und der Medizin entwickelt.  

Typische Anwendungsbereiche sind die chemische-, pharmazeutische-, Textil- und Lebensmittelindustrie sowie die Energie- und Rohstoffgewinnung. Viele Produkte des täglichen Lebens werden mit chemischen oder physikalischen Stoffumwandlungsverfahren erzeugt. So wird Benzin durch thermische Trennung von Erdöl gewonnen, Speiseöl durch Zerkleinern von Ölsaaten. Kunststoffe sind das Produkt chemischer Reaktionen, Pharmazeutika sind Mischungen von Wirkstoffen, die ihrerseits häufig mit Hilfe chemischer Synthesen oder mikrobieller Reaktionen gewonnen wurden. Die Entfernung von Schadstoffen aus Abluft und Abwasser sowie deren Wiederverwertung in geschlossenen Kreisläufen gehören ebenso zur Verfahrenstechnik wie die Energietechnik oder die Versorgungstechnik.


Studienablauf  

Das Studium der Verfahrenstechnik  gliedert sich in ein dreisemestriges Grund- und ein fünfsemestriges Hauptstudium.  
Im GRUNDSTUDIUM werden mathematischnaturwissenschaftliche Kenntnisse und ingenieurtechnische Grundlagen vermittelt.  
Das anschließende HAUPTSTUDIUM bietet Spezialisierungen in drei Studienschwerpunkten:  

  • Allgemeine Verfahrenstechnik (VA)
  • Energie- und Versorgungstechnik (VE)
  • Umwelttechnik (VU)  

Neben den klassischen verfahrenstechnischen Fächern (chemische, mechanische, thermische Verfahrenstechnik, physikalische Chemie und Mess- und Automatisierungstechnik) werden hier besondere Akzente auf die wichtigen Spezialdisziplinen der entsprechenden Studienschwerpunkte gelegt. Im Studienschwerpunkt Allgemeine Verfahrenstechnik sind das der Apparate- und Anlagenbau, in der Energie- und Versorgungstechnik die Planung und Projektierung sowie der Betrieb von Versorgungs- und Entsorgungsanlagen. Der Studienschwerpunkt Umwelttechnik beinhaltet die Bereiche Luft- und Wasserreinhaltung, Abfallbeseitigung sowie Schall- und Erschütterungsschutz.  
Interessierte können vor Beginn des ersten Semesters einen Vorkurs in den Fächern Mathematik und Chemie absolvieren.

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